Wurdak, Franz
Geb. 05.09.21 in Negranitz/Böhmen als einer von drei Söhnen eines Bahnbeamten (einer später im Krieg vermisst). Nach Ausbildung und Tätigkeit in einem Elektrotechnik-Betrieb im Febr. 41 einberufen. In verschiedenen Einheiten der 137. ID in Russland im Einsatz – der Aufkl.Abt., später dem Div.Füsilier-Btl. und 1943 im Pi.Btl. – bewährte sich Wurdak als tapferer Kämpfer, treuer Kamerad und gute Führungspersönlichkeit. Dez. 41 während der Winterschlacht vor Moskau als Uffz. und Grpfhr. EK.II, später auch Inf.St.Abz., Mai 42 bereits  EK.I. Nach Hochzeitsurlaub im Sommer 43 (wenig später Geburt einer Tochter) als Feldw. und Zugfhr. in der 4. Kpn. des Pi.Btl. 137 Brennpunkteinsatz in den Orel-Schlachten. Nach Bewährung im Minen-, Stellungskampf- und Stoßtruppeinsatz während eines sowjet. Großangriffes unter höchster Eigeninitiative mit nur zwei Gruppen Verteidigung seines Grabenstellung gegen eine feindliche Übermacht. Hierfür am 13.09.43 Ritterkreuz und in Folge Beförderung zum Ofw.. Während die Division aufgrund der hohen Verluste im Winter 43 aufgelöst wurde, befand sich Wurdak in der Ausbildung zum Offizier. Wurdak kämpfte als Leutnant (01.12.44) als Zug- und Kpnfhr. 1945 mit dem Inf.Rgt. 32 der 24. ID in Kurland. Verwundet nach Bayern evakuiert und hier in US-Gefangenschaft geraten, wurde Wurdak bereits nach wenigen Wochen entlassen. Beruflich bis 1986 in einem Möbel- und Küchenbetrieb tätig und Vater von drei Kindern, verstarb Wurdak 83jährig am 25.03.04 in Linz