Mimra, Aegidius

Geb. 12.03.21 in Wien als Sohn eines Offiziers (zuletzt Obstlt., 1932 verstorben). Einen Monat nach Kriegsausbruch Meldung zum Heer und Ausb. als Fhj.-Gefr. in der Pz.Ers.Abt. 11. Westfeldzug als Fhj.-Uffz. in der 7./Pz.Rgt. 11 bzw. der Stabs-Kpn. Der II. Abt. und im Verband der 6. PD Einsätze in den Ardennen, an der Maas, Oisne und in Flandern. Als Fhj.-Feldw. (01.12.40) weitere Ausbildung an der Pz.Tr.Schule, 01.02.41 Leutnant und als solcher Bewährung als Pz.Kdt. in der I./Pz.Rgt. 31 im Kampf am Balkan. Als Zugführer in der 8. Kpn. des Rgt.. mit der 5. PD Eröffnungsoffensive gegen Russland, Schlachten an der Dessna, bei Wjasma und vor Moskau – Sept. 41 EK.II, Nov. EK.I und nach einer Verletzung am linken Bein durch Minenexplosion Lazarettaufenthalt. In Folge bis Ende 1942 Dienst in der Pz.Ers. und Ausb.Abt. 15; 21.01.43 Oberlt.. Febr. 43 als Chef 4./Pz.Rgt. 31 erneut zur Fronttruppe und Bewährung bei Orel, Gomel, Kowel und in Kurland. Nach überstandenen Verletzungen am Arm und Kopf (Splitter Pz.Granate) als Hptm. (01.09.44) Kdr. der I. Abt. und hier große Abwehrerfolge gegen sowj. Pz.Truppen an der ostpreuß. Front, besonders im Festungsabschnitt Königsberg. Hierfür 18.02.45 Ritterkreuz. Mimra geriet im Mai 45 in westalliierte Gefangenschaft, wo er am 06.07.45 im Gefangenenlager Zell am See aus ungeklärter Ursache erschossen wurde. Womöglich fand er während eines Fluchtversuches den Tod.