Egghardt, Alfred

Geb. 17.02.20 in Wien als Sohn eines Stadtbeamten, Dez. 38 als 18jähriger  (obwohl SS-Angehöriger) Eintritt ins Art.Rgt. 102 in Wien. Polenfeldzug als Kanonier mit der 4. leichten Division, Mai 40 ins PzArt.Rgt. 74 der 2. PD versetzt und u.a. Einsatz bei Dünkirchen und Belfort. Als Geschützfhr. für Tapferkeit im Griechenland-Feldzug im Juli 41 EK.II, erst im Herbst erreichte die Division die Ostfront. Nach Tapferkeit bei Wjasma und vor Moskau im April 42 Meldung zur Sturmartillerie mit anschließender Offz.Ausb.. Als Leutnant d.R. (15.12.44) Geschütz-Kdt. in der Stu.Gesch.Abt.912 – zahllose Sturm- und Defensiveinsätze im Mittel- und Nordabschnitt. Dez. 43 EK.I,  April 44 Nennung im EB des Heeres, Sturmabz. in Silber, 04.09.44 als Zugfhr. DKiG. Erste Verwundung im Mai 44. Ab Nov. 44 Chef der 2. Batterie – während den Kurland-Schlachten unter dem Kdo. des berühmten EL-Trägers Sepp Brandner; im Dez. 44 zum fünftenmal verwundet. Als Egghardt bei Frauenburg (6. Kurland-Schlacht) im April 45 eine sowj. Kpn. im Flankenangriff vernichtete und der Batteriechef nach Verlust seines Sturmgeschützes einen T-34 durch Nahkampfmittel vernichtete, erhielt er am 20.04.45 nach insg. 30 vernichteten Panzern das Ritterkreuz; mit Wirkung 31.01.45 Oberlt. d.R. Alfred Egghardt trug das Sturmabz. IV. Stufe und mindestens sechs Pz.Vern.Abz.. (März 43, drei im Jän 1944, Mai 44, März 45). Egghardt verstarb am 17.03.96 in Wels/OÖ.