Ascher, Dietrich

Geb. 23.04.23 in Graz/Steiermark als Sohn eines Arztes. Nach Schulabschluss im Herbst 1940 zum RAD, Jan. 41 mit 18 Jahren zum Geb.Jäg.Rgt. 138, bald freiwillige Meldung zum Sturmgeschützkorps, Ausbildung an der Art.Schule Jüterbog. Juni 41 erste Fronteinsätze in Russland, als Geschütz-Kdt mit der Stu.Gesch.Abt. 185 Gefechte im Baltikum, Offensive nach Leningrad. 1941/42 am Ladogasee, Wolchow und bei Welikje Luki vierfach verwundet, zahlreiche Sturmeinsätze und persönliche Abschüsse. Nach letzter Verwundung Auszeit im Lehr.Kdo. der Art.Schule bzw. der Stu.Gesch.Schule Burg, erst im Dez. 42 EK.II und Sturmabz.. 1943 Offz.Ausb., 25.01.44 als Leutnant d.R. Zugfhr. in der 2./Stu.Gesch.Abt.259. Brennpunkteinsätze im Südabschnitt, Aug. 44 EK.I, schwere Schlachten in Ostpreußen. Als Feuerwehr für die 21. ID bei Gumbinnen gefechtsentscheidende Einsätze und Gegenangriffe, hierfür am 28.02.45 Ritterkreuz (Abt. brachte mind. drei weitere RK-Träger hervor). Erneut verwundet, mit einem Lazarettschiff aus dem Ostpreußen-Kessel evakuiert. Nach dem Krieg Karriere als Industrieller, zuletzt Kommerzialrat und Vorstandmitglied eines großen Unternehmens.